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Medienkompetenz

Elektronische und digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Smartphone dient nicht mehr nur zum Telefonieren, sondern kann wesentlich mehr.
Diese Medien bieten viele Vorteile und Erleichterungen, aber auch jede Menge Herausforderungen und Risiken.
Wir möchten Ihnen helfen und Hinweise geben, damit wie Sie und Ihre Kinder bewusst und kompetent mit diesen Möglichkeiten umgehen können.

Über Medien beziehen wir einen Großteil der Informationen. Auch der Austausch zwischen Menschen findet mittlerweile häufig über moderne Medien statt – über E-Mails, Chats, soziale Netzwerke oder Internetforen. Moderne Medien sind für uns Arbeitsinstrument und Spielzeug. Sie bieten uns Wissen und Zerstreuung. Das, was wir in den Medien sehen und erleben, hat aber auch Einfluss auf unser Denken und unsere Gefühle, auf unsere Einstellungen, Wünsche und Bedürfnisse.

Achten Sie darauf, dass Medien wie Fernseher oder Smartphone nicht das Familienleben dominieren. Zur verantwortungsvollen Mediennutzung gehören auch Medienpausen. Wir haben einige Vorschläge, was Sie alternativ mit Ihrem Kind machen können im Flyer »Spiel mit mir« zusammengestellt. 

Da Kinder heute in dieser Welt der Medien aufwachsen, die für sie spannend und faszinierend ist, sollten sie gut „gewappnet“ sein für das, was über die Medien auf sie einströmt. Sie sollten sinnvoll und altersgerecht mit Medien umgehen können. Kinder hierbei so zu begleiten und zu unterstützen, dass sie die notwendige „Medienkompetenz“ entwickeln, ist deshalb zu einer wichtigen Aufgabe von Erziehung geworden. (Quelle: kindergesundheit-info.de am 05.01.2026)

Fernsehen, Internet, Smartphone und Computer gehören zum Familienalltag. Wie Kinder damit umgehen und was Eltern tun können, um ihre Kinder durch die Welt der Medien zu begleiten.

Bildschirmmedien im Familienleben von kindergesundheit-info.de

Tipps zum Umgang mit Handy und Smartphone von kindergesundheit-info.de 

Checkliste: Ist Ihr Kind reif für ein Smartphone? von klicksafe

Weitere Tipps zur Mediennutzung bei Kindern finden Sie hier und zum Smartphone für Kinder und Jugendliche und andere Themen bei klicksafe.de.

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit setzt mit seiner Präventionskampagne Ins Netz gehen vor allem auf Aufklärung. Im Zentrum stehen die Fragen: Wie erkenne ich eine problematische Mediennutzung bei meinem Kind – und was kann ich dagegen tun?

Anzeichen für eine exzessive Nutzung

Eine zeitweise intensive Beschäftigung mit dem Smartphone führt nicht immer zwingend in eine Abhängigkeit – die Übergänge sind allerdings fließend. Hinweise auf eine beginnende Sucht können sein:

    • das ständige Prüfen von Nachrichten ohne Anlass,
    • das Kind reagiert gereizt, wenn es keinen Zugang zum Handy hat,
    • dauerhafte gedankliche Beschäftigung mit den Lieblingsspielen auf dem Handy oder sozialen Netzwerken,
    • erfolglose Versuche, die Mediennutzung zu reduzieren,
    • Vernachlässigung der (außer-)schulischen Verpflichtungen und sozialen Kontakte,
    • körperliche Begleiterscheinungen wie Kopf- und Rückenschmerzen oder Schlafmangel,
    • Verheimlichung oder Verharmlosung des Nutzungsverhaltens und Folgeprobleme.

Wie können Eltern vorbeugen?

Eltern haben es in der Hand, den Umgang mit dem Smartphone von Anfang an zu begleiten:

    • Kinderschutz einrichten: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind nicht auf ungeeignete Inhalte zugreifen kann. Hier geht's zur Anleitung.
    • Klare Regeln festlegen: Vereinbaren Sie feste handyfreie Zeiten, zum Beispiel bei den gemeinsamen Mahlzeiten, bei Besuch oder vor dem Schlafengehen. Tipps dazu.
    • Benachrichtigungen einschränken: Ohne ständiges Aufleuchten oder Klingeln bleibt Ihr Kind innerlich ruhiger.
    • Vorbild sein: Halten Sie sich selbst an Absprachen. Tipps dazu.
    • Digitale Auszeiten erklären: Machen Sie deutlich, warum handyfreie Zeiten wichtig sind und überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihr Kind sich daran hält – tut es das nicht, sollten gemeinsam entsprechende Konsequenzen vereinbart werden.
    • Freizeit aktiv gestalten: Unternehmungen und Freizeitangebote lenken vom Handy ab.
    • Selbsttest anbieten: Falls Ihr Kind sehr häufig am Handy ist, empfehlen Sie den Selbsttest. Es bekommt eine Auswertung zum persönlichen Nutzungsverhalten und kann bei Bedarf die kostenlose Online-Beratung von »Ins Netz gehen« nutzen.

Weitere Informationen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit

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Medienkompetenz, Regeln im Umgang mit digitalen Medien, Bildschirmzeiten, Ratgeber für Eltern

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Broschüre Zeit für Digitales “Medien und Digitales - Elterninfo“

Mögliche Ansprechpartner für Elternabende, Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Interessierte

Max und Min@ das Präventionsprogramm für 4. bis 6. Klassen