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Ausschuss bestätigt: AWO etabliert Wohngruppe für schwerstverhaltensauffällige Kinder und Jugendliche mit einer leichten geistigen Behinderung in Adorf

Der Gesundheits- und Sozialausschuss bestätigt mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen mehrheitlich auf einer Sondersitzung die Errichtung einer intensivpädagogischen Wohngruppe für schwerstverhaltensauffällige Kinder und Jugendliche mit einer leichten geistigen Behinderung im Alter von 6 bis 21 Jahren in der Sozialregion Oberes Vogtland, in Adorf mit einer Kapazität von insgesamt acht intensiv-pädagogischen Wohnplätzen des Trägers AWO Kreisverband Vogtland e. V.. Dem vorausgegangen war eine gut 30-minütige Beratung des Ausschusses ohne Beisein der Öffentlichkeit.

Im September 2020 erfolgte im Kreis-Journal des Vogtlandkreises eine Interessenbekundung für die Errichtung einer Wohngruppe, an der sich die drei Interessenten Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Vogtland e. V., Diakonie Auerbach e. V. und das Sozialwerk Vogtland gemeinnützige Betreuungsgesellschaft mbH Klingenthal beteiligten.

Alle drei Träger reichten fachlich hochwertige Konzeptionen ein, bestätigt der Landkreis-Beigeordnete Dr. Uwe Drechsel, der den Ausschuss leitete. Aus fachlicher Sicht punktete das Projekt der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Vogtland e. V. am meisten. Das Konzept der Arbeiterwohlfahrt entspricht den Anforderungen der Landkreisverwaltung und erfüllt sowohl die fachlichen als auch sozialplanerischen Voraussetzungen, weil sich das Projekt primär am Bedarf der Kinder und Jugendlichen orientiert, ein überzeugendes Rückführungskonzept in die Herkunftsfamilie beinhaltet und vorhandener Synergien bei der Vermittlung der Kinder und Jugendlichen in eine bedarfsgerechte Begleitung und Betreuung bietet.