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Flurneuordnungsprojekt Landwüst beendet: Ortsteil rückt auch menschlich zusammen

Geschafft! Nach rund 16 Jahren ist das Flurneuordnungsverfahren im Markneukirchener Ortsteil Landwüst vollendet. Ein gutes Dutzend Beteiligte, Bürger, Lokalpolitiker und Bauschaffende fanden sich an der Straße Am Wirtsberg zusammen, um dem finalen Bänderschnitt beizuwohnen.

Zunächst stand noch einmal, was eine Flurneuordnung zum Ziel hat. „Bei einer Flurneuordnung werden zur Verbesserung der Agrarstruktur und der Wirtschaftskraft ländlicher Grundbesitz zweckmäßig neu geordnet, vermessen und erschlossen, Gemeinden und öffentliche Planungsträger unterstützt sowie Natur und Landschaft erhalten und gestaltet“, erklärt Katrin Weller, Vorsitzende des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft und Teamleiterin Bodenordnung im Sachgebiet Ländliche Entwicklung des Amtes für Kataster und Geoinformation des Landkreises.
Sie fasste vor dem Bänderdurchschnitt zusammen: „Auch wenn es so manches Problem zu lösen galt, so blicken wir auf eine gemeinsame mehr als gute Zusammenarbeit zurück.“ Immerhin gilt es Eigentumsverhältnisse und Zufahrten zu beachten. In diesem Sinne dankte sie an alle Eigentümer, Anrainer, Mitstreiter im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft sowie die Begleiter der Stadt Markneukirchen. Gerade letztere haben vollkommen unkompliziert im Bereich der sachlichen und finanziellen Beteiligung ihre Unterstützung geleistet.
Am Ende habe das gesamte Verfahren rund 833.500 Euro gekostet (ohne Kosten der Schlussrechnung für die Maßnahme und die Abwicklung des Verfahrens), wovon die Teilnehmergemeinschaft über 181.000 Euro selbst getragen habe. Mehr als 163.000 Euro flossen insgesamt seitens der Stadt Markneukirchen in den gemeinsamen Topf.
Markneukirchens Bürgermeister Toni Meinel gab freudig zu bedenken, dass der Ortsteil durch diese Maßnahme ein ganzes Stück weit zusammengerückt sei. Die Flurneuordnung wirkt ebenso in den Ortsteilen Erlbach und Wernitzgrün und habe möglicherweise auch den Ortsteil Breitenfeld „angesteckt“, in naher Zukunft solch ein Verfahren zu durchlaufen.....

06.11.2025