Tradition trifft Hightech: Made in Germany aus dem Vogtland
Made in Germany aus dem Vogtland: In Steinberg-Rothenkirchen hat das Wella-Werk eine lange Geschichte und ist bis heute ein fester Bestandteil der Industrie in der Region. Angefangen hat alles 1880, als der Friseur und Perückenmacher Franz Ströher hier einen Betrieb gründete. Später wurde zu DDR-Zeiten unter anderem unter dem Namen Londa produziert, nach der Wiedervereinigung ging es wieder unter dem Wella-Dach weiter.
Landrat Thomas Hennig wollte sich das Traditionsunternehmen persönlich ansehen. Betriebsleiter Sommer nahm ihn und Steinbergs Bürgermeister Andreas Gruner mit durch die Hallen und erklärte, wie aus Rohstoffen am Ende fertige Produkte werden: Erst kommen die Zutaten an, dann werden sie abgewogen und gemischt. Danach geht es über Lager und Logistik weiter, bevor schließlich abgefüllt, etikettiert und verpackt wird. Heute ist Rothenkirchen ein Produktions- und Abfüllstandort für Haarfarben sowie Pflege- und Stylingprodukte.
Wie modern hier gearbeitet wird, zeigt der neue Anbau: Dort läuft eine rund vier Millionen Euro teure Anlage, die vollautomatisch produziert. Künstliche Intelligenz unterstützt die Abläufe, und manches Werkzeug oder Ersatzteil kann bei Bedarf sogar per 3D-Druck entstehen. Landrat Hennig zog ein positives Fazit: „Es ist gut zu sehen, dass wir im Vogtland einen Standort haben, der Tradition und moderne Produktion so überzeugend zusammenbringt.“