"Ich habe schon Kontakte zu Bürgermeistern in Tschechien gehabt, als ich selbst noch einer war. Und bis heute bestehen viele dieser Beziehungen noch", so Landrat Thomas Hennig über seine dienstlichen Verbindungen zu unserem direkten Nachbarland. Doch auch privat, so betont er, habe er immer wieder mit Tschechien zu tun. Das Land, so Hennig, sei immer wieder eine Reise wert. Auch Steffen Zenner, Oberbürgermeister der Stadt Plauen, erklärte: "Ich kann noch etwas Russisch, überwiegend aber Englisch sprechen. Ich wünschte, wir hätten in der Schule damals Tschechisch gelernt."
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Bei "Europa im Dialog", einem gemeinsamen Projekt der Stadt Asch und des Malzhauses Plauen, stand heute die deutsch-tschechische Freundschaft auf dem Plan. Oder besser, ob es diese gerade in der jungen Generation noch gibt. Neben den beiden Politikern waren auch Schülerinnen und Schüler aus Tschechien sowie Studierende der Dualen Hochschule Sachsen / Plauen geladen. Gemeinsam sollte sich über die aktuell bestehenden Beziehungen und deren Weiterentwicklung ausgetauscht werden.
Dabei fiel auf: Ja, das jeweilige Nachbarland ist ein Begriff, ein großer Austausch, eine Freundschaft gar, besteht aber noch nicht. Zwei Vertreter der Jugend, auf vogtländischer Seite aus dem Kreisschülerrat Vogtland, verständigten sich aber darauf, an diesem Status etwas ändern zu wollen. Auch das Thema politische Beteiligung der Jugend kam auf den Plan. Wie kann diese in beiden Ländern auf kommunaler Ebene gestaltet werden? Auch dazu soll es Gespräche geben – zwischen den Vertretern der deutschen und tschechischen Seite, aber auch mit dem Landrat und Oberbürgermeister.