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Vom Trabant zur Zukunft: Ein Autohaus zwischen Tradition und Moderne

Aus einer kleinen Trabant-Werkstatt ist in Rebesgrün ein moderner Autohausbetrieb geworden. Angefangen hat alles 1978 in Jägersgrün mit einer Vertragswerkstatt für Sachsenring Zwickau. Weil es in der DDR keinen freien Autohandel gab, ging es damals vor allem um Reparaturen. Nach der Wende änderte sich das schnell: Aus dem Werkstattbetrieb entwickelte sich eines der ersten VW-Autohäuser in Ostdeutschland.

Heute arbeiten nach Angaben des Unternehmens 65 Frauen und Männer an den Standorten in Auerbach. Auch Nachwuchs wird ausgebildet: Zurzeit lernen fünf Azubis im Betrieb, darunter in technischen und kaufmännischen Berufen. Das Unternehmen setzt dabei auf den eigenen Nachwuchs, um Fachkräfte langfristig vor Ort zu halten.

Beim Besuch von Landrat Thomas Hennig ging es deshalb nicht nur um die Geschichte des Hauses, sondern vor allem um die aktuelle Lage in der Branche. Besprochen wurden die wirtschaftliche Situation im Fahrzeughandel, Veränderungen am Markt durch den Wandel bei den Antrieben sowie die Frage, wie Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region gesichert werden können. Auch Investitionen in Technik, Infrastruktur und regionale Partnerschaften waren Thema.

Ein Schwerpunkt war außerdem die Nachhaltigkeit. Das Autohaus hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren unter anderem ein Blockheizkraftwerk aufgebaut, die Infrastruktur am Standort erweitert und eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Damit will der Betrieb einen Teil seines Energiebedarfs selbst decken und sich wirtschaftlich stabil für die kommenden Jahre aufstellen.

Zum Abschluss des Besuchs würdigte Landrat Hennig die Entwicklung des Familienunternehmens und den offenen Austausch vor Ort. Gerade Betriebe wie Meinhold zeigten, welche Bedeutung der regionale Mittelstand für Beschäftigung, Ausbildung und wirtschaftliche Stabilität im Vogtland habe. „Das Autohaus Meinhold zeigt, wie Tradition, Innovationskraft und Verantwortung für die Region zusammenpassen“, sagte der Landrat.

02.03.2026