Überraschend - Das Vogtland: Neue Standort- und Fachkräftekampagne startet
Datum: 29.01.2026
Vogtland positioniert sich als attraktiver Wirtschafts- und Lebensraum – überregional und aus eigener Stärke heraus
Mit Beginn des Jahres 2026 startet der Vogtlandkreis gemeinsam mit der IHK Chemnitz – Regionalkammer Plauen eine neue, breit angelegte Standort- und Fachkräftekampagne. Ziel ist es, das Vogtland als innovativen Wirtschaftsstandort und zugleich lebenswerte Region sichtbar zu machen – überregional ebenso wie innerhalb der eigenen Region. Unter dem Kampagnentitel „Überraschend – Das Vogtland“ stehen Menschen im Mittelpunkt, die exemplarisch zeigen, warum Arbeiten, Leben und persönliche Entfaltung im Vogtland heute kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig stärken.
Menschen stehen für das Vogtland
Im Fokus der Kampagne stehen drei Persönlichkeiten mit sehr unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Wegen, die eines verbindet: die bewusste Entscheidung für das Vogtland als Lebensmittelpunkt.
Dr. Anika Mehlis: lebt und arbeitet in Plauen. Sie ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, systemische Beraterin, Autorin, Dozentin und Analog-Astronautin. Nach beruflichen Stationen in den USA und in Berlin kehrte sie bewusst in ihre Heimat zurück. In Simulationsmissionen testet sie unter extremen Bedingungen Aspekte künftiger Raumfahrtmissionen, während sie parallel eine eigene therapeutische Praxis führt. Ihr Kampagnenmotiv entstand an der Vogtland Arena unter dem Slogan „Tausche Bodenhaftung gegen Höhenflug“.
Ronny Jäkel: stammt aus dem Vogtland und arbeitete mehrere Jahre in Erlangen und Nürnberg. Nach seiner Rückkehr baute er die Niederlassung eines deutschlandweit tätigen Unternehmens in Plauen auf und ist heute Mitglied der Geschäftsleitung der svt Schadensanierung GmbH mit Verantwortung für 14 Niederlassungen. Er arbeitet national und lebt bewusst regional. Sein Kampagnenmotiv an der Talsperre Pöhl steht unter dem Slogan „Zwischen Großstadtenge und Raum zum Leben“.
Dr. Jan-Philipp Kunze: ist Zahnarzt, Praxisinhaber und Musiker. Nach Ausbildung, Studium, Promotion und Tätigkeit am Universitätsklinikum Dresden kehrte er 2024 ins Vogtland zurück und übernahm zunächst Praxen in Auerbach und Treuen. Heute führt er eine moderne Praxis mit eigenem Labor in Auerbach. Neben seiner medizinischen Tätigkeit ist er als Bassist musikalisch aktiv. Sein Kampagnenmotiv entstand in Bad Elster unter dem Slogan „Zwischen Zahnfee und Muse“.
Diese drei Biografien stehen stellvertretend für eine Region, die moderne Karrieren, unternehmerische Verantwortung, kulturelles Leben und familiäre Nähe miteinander verbindet.
Gezielte Ansprache in Bayern und Baden-Württemberg
Ein Schwerpunkt der Kampagne richtet sich gezielt an Bayern und Baden-Württemberg. Dort werden Menschen angesprochen, die entweder eine persönliche Verbindung zu Sachsen haben oder in stark verdichteten Ballungsräumen nach neuen Lebens- und Arbeitsmodellen suchen.
Viele gebürtige Sachsen leben inzwischen in Süddeutschland und fungieren als wichtige Multiplikatoren in ihren Netzwerken. Gleichzeitig stehen in Metropolregionen Themen wie hohe Mieten, begrenzter Wohnraum und fehlende Freiflächen zunehmend im Fokus. Das Vogtland bietet hier eine attraktive Alternative mit bezahlbarem Wohnraum, naturnaher Lebensqualität, kurzen Wegen und vielfältigen beruflichen Perspektiven.
Geplant sind unter anderem City-Light-Säulen in Nürnberg, landesweite Radiowerbung in Bayern sowie Social-Media-Beiträge mit Hintergrundgeschichten zu den drei Protagonisten.
Zweiter Kampagnenschwerpunkt: Blick nach innen
Neben der überregionalen Ansprache richtet sich ein zweiter Kampagnenschwerpunkt gezielt an die Region selbst. Unter dem Titel „Hier startet Zukunft: Das Vogtland sind wir“ werden innovative und nachhaltige Unternehmen aus dem Vogtland sichtbar gemacht, die vielfach international oder bundesweit tätig sind, in der eigenen Region jedoch noch zu wenig wahrgenommen werden.
Ziel ist es, Wertschätzung für die wirtschaftliche Stärke des Vogtlands zu schaffen und das Bewusstsein für die Vielfalt und Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft zu stärken. Geplant sind eine Radio-Themenwoche mit fünf Unternehmensinterviews, Kurzclips über innovative Unternehmen für Social Media sowie Veröffentlichungen im Kreisjournal.