Staub, Geruch, Rauchgas

Verschiedenste Quellen des modernen Daseins beeinflussen die Qualität unserer Luft. Industrie, Verkehr und Kleinfeuerungsanlagen aber auch die Natur selbst setzen gas- oder staubförmige Schadstoffe frei, die sich mit der Luft vermischen und in gewisser Konzentration Pflanze, Tier und Mensch schädigen können.

Damit Emissionen im vorgeschriebenen Rahmen bleiben, tragen wir dafür Sorge, dass gesetzliche Regelwerte, insbesondere an Industrieanlagen, eingehalten werden. Diese haben wir im Blick, um rechtzeitig reagieren zu können. Auch ortsfeste Messstationen an ausgewählten Standorten registrieren kontinuierlich die wichtigsten Daten zur Luftqualität.

 

Geruch

Gerüche gewerblichen Ursprungs können unter anderem zum Beispiel aus Lackierereien, Kompostanlagen, Gießereien oder Gaststätten kommen.



Entscheidende Kriterien zum Beurteilen von Geruch oder gar Gestank sind Art und Häufigkeit des Auftretens. Fühlen Sie sich von Gerüchen aus einer benachbarten gewerblichen Anlage gestört, benötigen wir unbedingt Ihre genauen Angaben zu Art und Häufigkeit der auftretenden Geruchsimmissionen. Nur so können wir Ihr Anliegen bestmöglich bearbeiten!

Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben durch neu zu errichtende und betreibende geruchsintensive Anlagen prüfen wir in der Regel bereits prognostisch im Rahmen des Genehmigungsverfahrens.

Rechtsgrundlagen

Bundes-Immissionsschutzgesetz in Verbindung mit der Geruchsimmissions-Richtlinie des Freistaates Sachsen

Luftschadstoff

Luftschadstoffe können sich nachteilig auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie auf Kultur- und sonstige Sachgüter auswirken. Sie gelangen aus natürlichen Quellen oder durch menschliche Aktivitäten in die Umwelt.



Zu den Luftschadstoffen gehören

  • Rauch
  • Ruß
  • Staub
  • Gase
  • Aerosole
  • Dämpfe
  • Geruchsstoffe

Messnetz: Die Luft im Blick

Im Vogtland geben mehrere Messstationen an festen Standorten Auskunft über die aktuelle Luftqualität. Sie sind Teil des Luftmessnetzes Sachsen. Zeitnah kann man die gemessenen Werte der einzelnen Standorte hier einsehen:

Rechtsgrundlagen

  • Bundes-Immissionsschutzgesetz (Luftschadstoffe aus gewerblichen Anlagen)
  • Verschiedenste gesetzliche Regelungen (Luftschadstoffe durch menschliche Aktivitäten) zum Beispiel für den Umgang mit Asbest oder anderen Gefahrstoffen

Geruch aus der Landwirtschaft

Von Tierhaltungsanlagen, egal welcher Größe, gehen in der Regel Geruchsemissionen aus.
Diese kommen auch in Bereichen schutzwürdiger Bebauung an und werden dort unter Umständen als belästigender (Gülle-)Geruch oder Gestank wahrgenommen.

 

 

Zur fachlichen Bewertung anlagenbezogener Emissionen/Immissionen greift die Geruchsimmissions-Richtlinie des Freistaates Sachsen.

Bitte beachten Sie, dass Gerüche ausgehend von Düngemaßnahmen nicht dieser Bewertung unterliegen und als übliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen hinzunehmen sind.

Auskünfte erhalten Sie hier

Eckl Michael
Leiter der ISS Plauen und Schulleiter
Europaratstraße 7
08523 Plauen
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Telefon: 03741 1031 01
Fax: 03741 1031 40
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Rechtsgrundlagen

Verbrennen pflanzlicher Abfälle im Freien

Abfälle sind in Deutschland grundsätzlich vorrangig zu verwerten, statt zu beseitigen.

Dies gilt auch für pflanzliche Abfälle und kann beispielsweise durch Kompostieren oder Einarbeiten in den Boden (Eigenverwertung) geschehen. Dabei ist zu beachten, dass die pflanzlichen Abfälle auf dem Grundstück wo sie angefallen sind auch zu verwerten sind.

Ist eine solche Eigenverwertung nicht möglich oder nicht beabsichtigt, können Sie Ihre pflanzlichen Abfälle dem Vogtlandkreis überlassen, zum Beispiel:

  • über die Biotonne
  • durch Abgabe auf den vier Wertstoffhöfen im Vogtlandkreis (siehe dazu die Hinweise im Abfallwegweiser)
  • über private Entsorger (beispielsweise mit Containerstellung)

Im Gegensatz zu früher ist durch die Aufhebung der Pflanzenabfallverordnung (PflanzAbfV) seit dem 22.03.2019 ein Verbrennen von pflanzlichen Abfällen zur Beseitigung ausnahmslos verboten. Ein solches Verbrennen stellt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) dar, zu deren Ahndung der Vogtlandkreis gesetzlich verpflichtet ist.

Ausnahmen

Wie bisher sind Brauchtumsfeuer (z.B. Hexenfeuer) und Lagerfeuer zulässig, die Durchführung dieser ist aber vorher mit der jeweils zuständigen Gemeinde abzustimmen. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass nur geeignete Brennstoffe (z.B. trockenes Holz) genutzt werden und keine Belästigung durch Rauchentwicklung/Funkenflug auftritt.

Von Schädlingen oder Krankheiten befallene Abfälle

Besteht der Verdacht, dass Pflanzen oder Pflanzenteile mit gefährlichen Pflanzenkrankheiten (z.B. Feuerbrand) befallen sind, ist das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (035242/6319333, pflanzengesundheit@smul.sachsen.de) zu informieren, dieses entscheidet dann im Sinne des Pflanzenschutzgesetzes.

Kontakt

Bahnhofstraße 42-48
08523 Plauen
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Telefon: 03741 300 2160
Fax: 03741 300 4034
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Bitte beachten Sie

  • Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle zur Beseitigung stellt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) dar, zu deren Ahndung der Vogtlandkreis gesetzlich verpflichtet ist.
  • Dasselbe gilt, wenn pflanzliche Abfälle wild - also nicht auf dem eigenen Grundstück - abgelagert werden!
  • Andere Abfälle als pflanzliche dürfen grundsätzlich nicht verbrannt werden!
    Achtung! Zuwiderhandeln wird als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet!

Rechtsgrundlagen

Kreislaufwirtschaftsgesetz

Abfallwirtschaftssatzung Vogtlandkreis

Illegale Abfallentsorgung | Abfallrecht

Katzendreckgeruch

In grenznahen Gebieten von Erzgebirge und Vogtland treten vor allem im Herbst und Winter bei südlichen Luftströmungen, Hochdruck-Wetterlagen über Mitteleuropa und stabilen Luftschichten mit Temperaturumkehrung Geruchsbelastungen auf, die Anwohner zum Teil als 'Katzendreckgeruch' beschreiben.

Infos | Berichte | Meldebogen

 

Kontakt

Auswerte- und Informationszentrum Luft (AIL)
Referat 51: Klima, Luftqualität


Telefon: 0351 2612 - 5104
Fax: 0351 2612 - 5199
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