Kleine "Steinbergwichtel" übernehmen neues Domizil
Datum: 26.06.2026
Strahlender Sonnenschein, strahlende Gesichter bei den Kindern und Erziehern und ebenso bei den Bauschaffenden, Firmen, Bürgermeister Andreas Gruner und Landrat Thomas Hennig.
Was für über zwei Jahren keiner für möglich gehalten hätte, steht heute als Schmuckstück der Gemeinde am Birkenweg 1. Die neuerrichtete Kita „Steinbergwichtel“ wurde mit einem liebevoll organisierten Festakt ihrer Bestimmung übergeben. In Kurzfassung liest sich das Werden der Einrichtung in den letzten 25 Monaten in etwa so. Brand – Totalschaden – gemeinsames Vorhaben der Neuerrichtung der Kita – Planung – Spatenstich – Richtfest und nunmehrige Übergabe.
In einer emotionalen Rede bedankte sich Bürgermeister Andreas Gruner bei den Planern, der genehmigenden Behörde im Landratsamt, den vielen emsigen Bauleuten und -firmen und bei „seinen Kindern und Erziehern“ für deren Geduld. „Wir sind heute so stolz und dankbar und das könnt ihr uns wirklich abnehmen.“ Rund zwei Millionen Euro stecken in der neuen Kita, die ohne die wunderbar Hand-in-Hand arbeitenden Firmen und Behörden heute wohl ein Wunschtraum geblieben wäre.
Landrat Thomas Hennig, der zugab, bei diesem Bau selbst gern noch einmal Kind sein würde, schloss sich dem an. Er übergab an die Kita-Leitung ein großes Foto und ein Vogtlandbuch, aus dem die Erzieher den Jüngsten möglichst oft vorlesen sollten.
Die rund 100 geladenen und gekommenen Gäste überzeugten sich im Anschluss bei einem Rundgang durch die neue Einrichtung von dem neuen Spiel- und Ausstattungs-Interieur sowie den Möglichkeiten des Hauses. Dieses ist jetzt mit 675 qm etwas größer als die einstige Kita und hält weiter rund 55 Plätze für die Jüngsten bereit.
Rückblick
15.Mai 2024 – Der Brand
In Rothenkirchen, Ortsteil der Gemeinde Steinberg, musste eine Kindertagesstätte wegen eines Brandes evakuiert werden. Zu dem Brandzeitpunkt befanden sich 49 Kinder, fünf Erzieherinnen und zwei Azubis in der Einrichtung. Es wurde niemand verletzt.
Das Feuer brach im Dach der Kita aus. Dieses stnd kurze Zeit später komplett in Flammen. Die Feuerwehren löschten den Brand. Trotz entstand Totalschaden.
Landrat Thomas war wenige Stunden später vor Ort und sprach seinen Dank an die ehrenamtlichen Feuerwehrleute aus Steinberg, den umliegenden Ortsteilen sowie aus Auerbach, Stützengrün und Schönheide aus. Er stellte eine schnelle Regelung hinsichtlich des Baues einer neuen Kita in Aussicht.
8. Mai 2025 – Nach Planungszeit bereits der Spatenstich
Am 8. Mai 2025 wurde im Steinberger Ortsteil Rothenkirchen der erste Spatenstich für den Neubau der Kita "Steinbergwichtel" vollzogen – und das rund ein Jahr nach dem verheerenden Brand, der die alte Einrichtung völlig zerstörte. Die neue Kita soll wieder Platz für 55 Kinder bieten. Durch neue Vorgaben wird das Gebäude etwas größer – rund 675 Quadratmeter stehen künftig zur Verfügung.
Geplant wurden drei Gruppenräume, jeweils mit eigenen Sanitärbereichen, sowie ein Mehrzweckraum für Bewegung und gemeinsame Aktivitäten. Bürgermeister Andreas Gruner zeigte sich Kinder und Erzieher wirklich wohlfühlen.“
Auch hier war Landrat Thomas Hennig anwesend. Er bedankte sich bei allen, die diesen Neubeginn möglich. „Mein größter Dank gilt vor allem den Erzieherinnen und Erziehern, die damals so schnell reagiert und die Kinder sicher ins Freie gebracht haben. Auch die Feuerwehr hat großartige Arbeit geleistet. Zum Glück wurde bei dem Brand niemand verletzt. Und ein besonderes Dankeschön an den Bürgermeister Andreas Gruner, der das Projekt mit viel Energie und Herzblut vorbrachte.“
11. September 2025 – Das Richtfest
Schon ein halbes Jahr nach dem Spatenstich konnten Steinbergwichtel, ihre Erzieherinnen und alle am Bau Beteiligte das Richtfest feiern. Die symbolischen letzten Nägel wurden dann von Landrat Thomas Hennig und Bürgermeister Andreas Gruner und einmal von den "Steinbergwichteln" selbst eingeschlagen.
Der Richtspruch von Zimmermeister Thomas Gerlach, Geschäftsführer von Gerlach Haus lautete denn auch: "Der Maurer hat's gemauert, der Zimmerer überdacht, doch dass es hält und dauert, das steht in Gottes Macht."
Der Landrat dankte den Handwerkern für ihre schnelle und präzise Arbeit und lobte erneut den Zusammenhalt in der Gemeinde nach dem Feuer.