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Arten schützen, Lebensräume erhalten: Naturschutzhelfer treffen sich in Oberlauterbach

Datum: 30.09.2026

Insektenschutz, das Grüne Band und die tägliche Arbeit in den Schutzgebieten standen beim Jahrestreffen der ehrenamtlichen Naturschutzhelfer des Vogtlandkreises im Natur- und Umweltzentrum Vogtland in Oberlauterbach auf dem Programm. Neben Fachvorträgen bot das Treffen Gelegenheit, Erfahrungen aus der praktischen Naturschutzarbeit auszutauschen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Axel Steinbach, Beigeordneter des Vogtlandkreises. „Unsere ehrenamtlichen Naturschutzhelferinnen und Naturschutzhelfer kennen die Natur im Vogtland aus jahrelanger praktischer Arbeit. Sie beobachten Arten, kümmern sich um wertvolle Lebensräume und geben ihr Wissen weiter. Damit sind sie für den Naturschutz vor Ort unverzichtbar – als Stimme der Natur, helfende Hände und wachsames Auge“, sagte Steinbach.

Wie Insekten und ihre Lebensräume besser geschützt werden können, erläuterte Daniel Schmidt vom Landschaftspflegeverband Westsachsen. Er stellte das Projekt „InsektA“ vor, das unter anderem Wildbienen, Schwebfliegen, Laufkäfer und Tagfalter in den Blick nimmt.

Ein weiteres Thema führte an die ehemalige innerdeutsche Grenze. Thomas Findeis vom BUND-Kompetenzzentrum Grünes Band berichtete über das Naturschutzgroßprojekt im Dreiländereck Bayern, Sachsen und Thüringen. Der sächsische Abschnitt des Grünen Bandes ist seit April 2026 als Nationales Naturmonument geschützt. Rund 42 Kilometer davon verlaufen durch den Vogtlandkreis.

Zum Aufgabenfeld der ehrenamtlichen Naturschutzhelfer gehören unter anderem die Beobachtung von Tier- und Pflanzenbeständen, Kontrollen in Schutzgebieten, Kartierungen und praktische Pflegearbeiten. Zwischen den Vorträgen und beim anschließenden Grillen blieb Zeit, Erfahrungen aus diesen Einsätzen miteinander zu besprechen.