Proppevolles Sport- und Vereinshaus Neumark zum 800.!: Eine Gemeinde feiert ihren Zusammenhalt
Fast bis auf den letzten Platz besetzt – so präsentierte sich das Sport- und Vereinshaus Neumark zur Auftakt- und Festveranstaltung „800 Jahre Neumark“!
Bürgermeister Sven Köpp (links), der sich bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn vor Ort befand, ahnte, dass es ein richtig guter Auftakt für die Festwoche werden würde. „Die Neumarker sind verdammt gut aufgestellt, was das Ehrenamt und den Zusammenhalt im Ort betrifft“, freute sich der Bürgermeister. Die Badoase agil. E.V., die Spielvereinigung, der Angelverein, zwei Kampfsportvereine, der Neumarker Schützenverein, die Freiwillige Feuerwehr und, … und,… und. Und das letzte „und“ gehört der Einwohnerzahl, die heute rund 2.900 „Köpfe“ zählt.
Und so war denn auch jedes „Hallo“ beim Eintreffen im Sport- und Vereinshaus ein „Hallo“ des Aufeinandertreffens guter Freunde. Das Gläschen Sekt am Eingang wurde schließlich durch ein liebevoll zusammengestelltes Häppchen-Buffet ergänzt, an welches der Bürgermeister vor Beginn der Veranstaltung einlud. Für die Neumarker galt in dem Moment der Spruch: „Mit vollem Munde spricht man herzlicher!“ Jedem Gast stand die Vorfreude auf das Programm des Abends und die laufende Festwoche ins Gesicht geschrieben.
Nach der kurzen Begrüßung der Anwesenden lud Bürgermeister Sven Köpp die Gäste ein, dem von einem Musikerpaar nach historischen textlichen Vorlagen intonierten Lied „In Neumark lässt sich’s laam (leben)“ zu folgen. Der Applaus war den beiden sicher!
Als nächsten Höhepunkt lud der Amtsträger den einzigen Ehrenbürger der Gemeinde Prof. Dr. rer. nat. habil. Siegfried Kluge (Foto unten/links) für dessen Grußwort und Festrede ans Pult.
Der Naturwissenschaftler nahm denn auch die Gäste zu einer kurzweiligen Gedanken-Reise in das Jahr 2125 mit. „Stellen Sie sich doch einmal vor, was die Neumarker im Rahmen ihrer dann 900-jährigen Ersterwähnung zu berichten haben“, bat Prof. Kluge die Festgäste sich mit ihm in die Zukunft zu begeben. Soviel sei gesagt: Neumark werde es auch dann noch als unabhängige Gemeinde mit eben jenem sprichwörtlichen Charme geben.
Landrat Thomas Hennig, der aufgrund einer wichtigen Sitzung ein paar Minuten zu spät, aber immer noch rechtzeitig zum Vortrag Prof. Kluges eintraf, richtete dann seine Worte an die Festgäste. „Ich greife die Worte Prof. Kluges auf und stelle fest, dass auch ich - wie die Neumarker - aus den klimatisch guten Bedingungen einer geografischen Kessellage stamme. Egal, ob es mein Geburtsort Bad Brambach war oder jetzt Klingenthal ist. Ich fühle mich den Neumarkern nicht nur deshalb so verbunden.“ Und weil ihm genau diese Atmosphäre so im Blut liegt, überreichte der Landrat ein ebensolch „atmosphärisches“ Bild an Bürgermeister Sven Köpp. Dieser freute sich über die Idee und Metapher und lud schließlich alle Gäste zum Abschluss des Festabends zum Musical der Oberschule Neumark ein.
Der Auftakt ist gemacht – jetzt geht es an die vielen kleinen und großen Höhepunkte der Festwoche „800 Jahre Neumark“ und wer mehr darüber in Erfahrung bringen möchte, sollte an dieser Stelle die Möglichkeit der Vorauswahl des ganz eigenen kulturellen „Termins“ nutzen.
https://www.neumark-vogtland.de/images/freizeit/veranstaltung/Festprogramm.pdf