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Sächsische Allianz für angewandte KI gestartet: Starker Schulterschluss für Innovation im Vogtland

Im Oberen Vogtland ist in diesen Tagen ein besonderes Bündnis geschmiedet worden. In den Räumlichkeiten der Schönecker Firma GK Software SE, vor den Augen zahlreicher Besucherinnen und Besucher aus Wirtschaft, Politik und Forschung, wurde die "Sächsische Allianz für angewandte KI" – kurz SAAKI – gelaunched.

Das ortsansässige Softwareunternehmen unterzeichnete gemeinsam mit der DHSN Plauen - Duale Hochschule Sachsen in Plauen, der Westsächsische Hochschule Zwickau und dem Netzwerk Südwestsachsen Digital e.V. eine Absichtserklärung mit dem Ziel, die Zusammenarbeit im Feld der künstlichen Intelligenz zu stärken.

In seinem Grußwort betonte Dirk Panther, Minister des Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, die Wichtigkeit dieses Zusammenschlusses. KI sei bereits jetzt in der Lage, aufwändige Prozesse effizienter zu gestalten. Ähnlich äußerte sich Kuniku Kawazu, stellvertretender Botschafter, Japanische Botschaft in Berlin. Er betonte die Wichtigkeit von KI in Bezug auf die immer älter werdende Bevölkerung und den zunehmenden Fachkräftemangel.

"Die Allianz kann ein Wegbereiter für den Vogtlandkreis und die hier ansässigen Unternehmen sein. Firmen, die unter den aktuell vorherrschenden Wirtschaftsschwankungen leiden, könnten in Transformationsprozessen unterstützt werden – auf ihre individuellen Bedürfnisse angepasst. Das setzt aber voraus, dass wir geschultes Personal ins Vogtland holen und auch hier halten", so Landrat Thomas Hennig im Anschluss der Veranstaltung. GK Software, ein Konzern mit internationaler Strahlkraft, nehme dabei eine Schlüsselrolle ein.

Doch welche Schritte sind konkret geplant? Mit der Absichtserklärung unterzeichneten die Allianzmitglieder auch bestimmte Zielsetzungen. An der Dualen Hochschule in Plauen solle beispielsweise ein internationaler Studiengang im Bereich der angewandten KI entstehen. Branchenübergreifende KI-Anwendungen sollen erforscht, entwickelt und erprobt werden. Nicht zuletzt sollen auch regionale Akteure aus Bildung, Wirtschaft und Verwaltung mit in die Bestrebungen einbezogen werden.

16.04.2026