Starkregen und Sturm: Im Vogtland wird die Sonderlage geübt
Ein Sturm fegt über das Vogtland und bringt Starkregen mit sich. Sturmbrüche und Wassermassen lösen mehr als 200 Einsätze im Landkreis aus und fordern die Kraft von rund 240 Einsatzkräften aus dem Feuerwehr- und Rettungswesen.
Was sich dramatisch anhört, war zum Glück nur ein fiktives Szenario, welches am vergangenen Wochenende an verschiedenen Stellen im Vogtlandkreis beübt wurde. Konkret ging es um die Beprobung einer Sonderlage, in welcher die örtlichen Einsatzleitungen ihre Einsatzkräfte und -mittel zielgenau koordinieren mussten. Das Ziel: Abläufe verbessern, noch bestehende Hürden ermitteln und sich so auf einen möglichen Ernstfall vorbereiten.
An der Übung beteiligten sich die Einsatzleitungen der Feuerwehren Plauen, Rosenbach, Eichigt, Markneukirchen, Neuensalz, Pausa-Mühltroff und Reichenbach. Doch auch am Brand- und Katastrophenschutzzentrum Vogtland in Eich waren Kameradinnen und Kameraden aktiv. Dort hatte die Übungsleitung ihren zentralen Sitz. Die Führungsgruppe Brandschutz dokumentierte in enger Absprache die Einsätze, die zum Teil auch rein virtuell stattfanden.