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IFA-Festival zeigt: Fahrzeugkult lebt im Vogtland weiter

Blauer Dunst über Rebesgrün, dazu das vertraute Knattern alter Zweitakter: Am Samstag startete das 26. IFA-Fahrzeug-Festival mit der traditionellen Oldtimer-Ausfahrt durchs Vogtland. Start und Ziel war das Industriegebiet in Auerbach-Rebesgrün, wo sich Liebhaber historischer Technik das ganze Wochenende trafen. Mehr als 400 Oldtimer rollten an beiden Tagen aufs Gelände. Trabant neben Wartburg, daneben Škoda, dazwischen ein Alfa Romeo, ein paar Mercedes, alte Feuerwehrfahrzeuge, Motorräder – und natürlich die Simson-Mopeds, dicht an dicht. Wer durch die Reihen schlenderte, hörte überall dasselbe: Gespräche über Vergaser, Originallacke, Umbauten, schwer zu beschaffende Ersatzteile. Organisiert wurde das Festival wie in den Jahren zuvor von Anja Strobel-Schaller und ihrem Team vom Mitsubishi Autohaus Strobel. Neben der Ausfahrt standen Wettbewerbe und Fahrzeugbewertungen auf dem Programm. Bei der Prämierung der Mopeds saß Landrat Thomas Hennig in der Jury – und die hatte es nicht leicht. Zu groß war der Aufwand, mit dem viele Besitzer ihre Maschinen hergerichtet hatten.

Für Hennig zeigte das Treffen, wie lebendig der Fahrzeugkult im Vogtland geblieben ist. „Hier diskutieren 15- oder 16-Jährige mit 70- oder 80-Jährigen über Originalfarben, Umbauten, Kubik und darüber, wie die Mopeds früher waren. Das zeigt: Wir können stolz auf unsere Jugendlichen sein."

Am Sonntag ging es weiter, unter anderem mit dem Autorennen. Angefangen hatte alles 1999, damals mit rund 90 Fahrzeugen. Heute zählt das Treffen zu den größten seiner Art in der Region.

18.05.2026