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Vogtländisches Wort des Jahres stößt auf großes Interesse

Datum: 02.06.2026

Online-Abstimmung läuft noch knapp drei Wochen

Die Wahl zum Vogtländischen Wort des Jahres 2026 erfreut sich auch in diesem Jahr wieder großer Resonanz. Bereits 836 Bürgerinnen und Bürger haben sich an der Online-Abstimmung beteiligt und für ihren persönlichen Favoriten gestimmt.

Mit der Aktion möchte der Vogtlandkreis die regionale Mundart lebendig halten und auf die sprachliche Vielfalt des Vogtlandes aufmerksam machen. Zur Auswahl stehen in diesem Jahr sechs Begriffe, die von den Vogtländischen Hoheiten sowie Therese Langhof-Thomas, vielen bekannt als Kultfigur „Landrätin“ Resi, vorgeschlagen wurden.

„Die große Beteiligung zeigt, dass die vogtländische Mundart noch lange nicht aus der Mode gekommen ist. Unsere Dialektwörter erzählen Geschichten, schaffen Verbundenheit und machen ein Stück unserer regionalen Identität aus. Ich freue mich, dass sich bereits so viele Vogtländerinnen und Vogtländer an der Wahl beteiligen“, sagt Landrat Thomas Hennig.

Welcher Begriff derzeit die meisten Stimmen auf sich vereint, bleibt bis zur Bekanntgabe geheim. Noch haben alle Kandidaten die Chance auf den Titel „Vogtländisches Wort des Jahres 2026“.

Zur Wahl stehen die Begriffe „biedln“ (verpetzen, anschwärzen, verraten), „Griehgeniffte“ (geriebene grüne Klöße), „Sprengstitz“ (Gießkanne), „Forzkapsl“ (Bett), „Babuschn“ (alte Hausschuhe) und „oriescheln“ (wenn die erfrorenen Hände wieder zum Leben erwachen).

Die Abstimmung erfolgt online unter www.vogtlandkreis.de/vogtländischeswortdesjahres.

Noch knapp drei Wochen haben Vogtländerinnen und Vogtländer Zeit, für ihren Favoriten abzustimmen. Das Gewinnerwort wird am 21. Juni 2026 um 20:15 Uhr im Rahmen der Feierlichkeiten zu 30 Jahren Vogtlandkreis auf der Bühne des Vogtlandradios in Plauen bekannt gegeben. Die Verkündung übernehmen Landrat Thomas Hennig, „Landrätin“ Resi sowie die Vogtländischen Hoheiten. Der Vogtlandkreis lädt alle Interessierten herzlich ein, sich noch an der Abstimmung zu beteiligen und damit ein Stück vogtländischer Sprachkultur aktiv mitzugestalten.